Streuobstwiesen: Natur zum Anbeißen
Shownotes
Streuobstbestände gehören mit ca. 5.000 Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa. Deshalb haben die Bayerische Staatsregierung und zahlreiche Verbände im Oktober 2021 den „Bayerischen Streuobstpakt“ unterzeichnet, um die bestehenden Bestände zu schützen und neue aufzubauen. Aber wie gestaltet sich das in der Praxis? Sarah Weiß ist in dieser Folge bei Lisa und Lorenz Stöckl auf dem Bio Streuobsthof Stöckl und bei Krischan Cords von der Main-Streuobst-Bienen eG zu Gast und darf Streuobst mit allen Sinnen erleben: Was sind Streuobstwiesen für Orte, was macht ihre Bewirtschaftung so besonders und wieso sind sie geschmacklich so eine große Schatztruhe? Was kann man aus Streuobst machen? Und welche Bedeutung haben die Flächen für die bayerische Kulturlandschaft? Außerdem erklären Leonie Gloß, Alexander Jackl und Markus Nagler, welche Bedeutung die Wiesen für unser Ökosystem haben, wie sich Streuobstprojekte in Gemeinden umsetzen lassen und welche Möglichkeiten es für die Vermarktung von Bio-Streuobstsaft gibt. Eine Folge, die zeigt: Streuobst ist Natur- und Landschaftspflege, die schmeckt!
Weiterführende Infos: Bayerischer Streuobstpakt www.streuobst-in-bayern.de
Bio Streuobsthof Stöckl www.streuobsthof-stoeckl.de @biostreuobsthofstoeckl
Main-Streuobst-Bienen eG www.streuobst-bienen.de
Aktionsbündnis Streuobst des Landesbund für Vogel- und Naturschutz www.lbv.de/naturschutz/lebensraeume-schuetzen/streuobstwiesen/aktionsbuendnis @lbv_bayern
Landschaftspflegeverband Mühldorf am Inn www.lpv-muehldorf.de/projekte/streuobstwiesen @lpv.muehldorf
Bayerischer Fruchtsaftverband www.fruchtsaft-aus-bayern.de
Bio für die Zukunft – auf Entdeckungsreise mit TAGWERK und Bioland Bayern
Gemeinsam mit TAGWERK und Bioland Bayern geht Sarah Weiß auf Entdeckungsreise durch die Welt des Ökolandbaus. In jeder Folge besuchen wir spannende Höfe, sprechen mit engagierten Landwirt*innen und werfen einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen nachhaltiger Landwirtschaft. Dabei geht es um Themen wie Tierwohl, Weidehaltung, Klima- und Wasserschutz, handwerkliche Verarbeitung, innovative Anbaumethoden oder den Mut zur Umstellung auf Bio.
»Mikro & Mistgabel« ist ein Podcast von TAGWERK in Kooperation mit Bioland Bayern und ein Projekt von »Bio für die Zukunft«, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL).
Transkript anzeigen
00:00:00: Da muss man eigentlich selber probieren, dass man das nachvollziehen kann.
00:00:03: Weil ich finde, Streuupstepfel sind vielschichtig im Geschmack.
00:00:07: Das ist nicht einfach nur sauer oder süß, sondern da hast du so einen vielschichtigen Geschmacks, den ich gar nicht weiß wie beschreiben soll.
00:00:15: Das musst du selber mal probiert
00:00:24: haben!
00:00:34: Streuobstwiesen, Natur zum O-Weißen.
00:00:41: Das ist die Ursprungswiesen.
00:00:43: Die hat der Baba in den Sechsenhundertsexteinundneinzen gepflanzt.
00:00:46: Genau das ist die erste Wiese.
00:00:48: Also die meisten Bäume sind dreißig Jahre alt.
00:00:51: Ist ein bisschen über einen Hektar genau und insgesamt haben wir ja zwei oder zwanzig Hektare Streu Obst auf Zweiundzwanzig Teilflächen.
00:01:01: Wie viele Bäume sind das?
00:01:03: So Roundabout Also, ganz genau wissen wir es nicht.
00:01:06: Wir sind auch noch bei tausend Singen.
00:01:08: Ich bin zu Besuch auf dem Biostreu-Obsthof Stöckel in Rohr in Niederbayern.
00:01:14: Die Stöccles, das sind die Lisa und der Lorenzstöcke mit ihren Kindern Und die Eltern vom Lorenz Georg und Marianne, die die Streuobstwiesen vor dreißig Jahren angepflanzt und aufgebaut haben.
00:01:25: Lisa wie viele unterschiedliche Obstsorten baut ihr?
00:01:29: Vui!
00:01:30: Ganz viele unterschiedlichen Sorten.
00:01:32: tatsächlich Morgen um die Achtzig verschiedene Apfelsortner.
00:01:36: Vierzig verschiedene Birnensortner, bei den Küken bin ich mir nicht sicher so zehn ... zehn?
00:01:41: Um die zehn?
00:01:42: Ähm ja, das ist im Großen und Ganzen also es ist eine breite Vielfalt an Geschmäcker was wir da haben.
00:01:49: Unser Podcast heißt Mikro-und Mistgabel und am Anfang kriegen unsere Gastgeberinnen immer Entweder oder Frage für mich wie bei Wahrheit oder Pflicht kannst du weinen Mikro oder Mistgabel?
00:02:01: Mikro ist eine Frage, Mistgabel ist eine kleine Aufgabe.
00:02:04: Okay.
00:02:05: Passt?
00:02:05: Welche hättest du gern?
00:02:07: Ähm ... Machen wir ... fangen wir mit Mikro an!
00:02:12: Was macht für dich den Lebensraum Streuobstwiese aus?
00:02:15: Streu Obstwieser ist für mich, ehrlich gesagt, ein geschützter Raum.
00:02:20: Das merke ich selber auch, wenn man mir da auf der Streu obstwiesen sind, dass das ... das ist ein Ort, wo man einfach mal nicht so viel Einflüsse hat, Echt einfach schnell läuft und wo ich immer schneller höre, haben wir da einen Rückzugsort.
00:02:36: Und nicht nur für uns sondern auch für ganz viele Tier- und Pflanzenarten ist das ein Rückzucksort.
00:02:42: Es ist irgendwie so ... wie soll ich das sagen?
00:02:46: So eine unbelastete Ort.
00:02:48: Für mich ist es ein friedvoller Ort.
00:02:52: Ein super wichtiger Ort.
00:02:54: Vielleicht können wir noch ein bisschen beschreiben, wie das ausschaut, wo wir gerade sind.
00:02:59: Drei Reihen, vier Reihen Obstbäume dazwischen ein Glanzwegell und erwiesen.
00:03:05: Mhm.
00:03:06: Die Netkomates im Moment?
00:03:08: Genau die thermen auch in der Regel nur once bis zwei Mal im Jahr, Mann.
00:03:13: Ähm ... Und das sieht man jetzt auch grad schön, weil ganz viel Blumen da sind, ganz viele Gräser.
00:03:20: Und Ades ist ein wichtiger Raum für ganz viele Insekten beispielsweise.
00:03:27: Und das See!
00:03:28: die Pflanzen da ausbreiten können.
00:03:31: Und den Weg brauchen wir aber, dass man mir einfach auch mit dem Bulldog durchfahren kann und dass man mehr die Bäume ernten kann.
00:03:39: Also den Weg dazwischen braucht es zum einen, dass sie die Bäime ausbreitet können weil man sieht ja das sind relativ groß und die werden auch noch größer und zum anderen, dass wir hier am Platz haben, dass mal mehr die Bäume ernten
00:03:52: können.".
00:03:53: Nicht nur für die Lisa ist die Streuobstwiese ein wichtiger Ort.
00:03:57: Aphefui heimische Tier- und Pflanzenarten.
00:04:01: Es zwitschert uns um zwischen die Bäume, viele Vögel- und Insektenarten scheinen sich sehr wohl zum Fühlen.
00:04:08: Da kommen wir mit ein bisschen Glück auch am helllichten Tag an Dachseng oder in einem alten Barmann Siebenschläfer entdecken, erzählt Mitter Lorenz.
00:04:17: Die Tiere profitieren also von der Streuobstwiese – die Wiese aber auch von den Tieren.
00:04:24: Da oben haben wir extra einen Schleuerolgenkasten.
00:04:27: Montiere ist leider noch unbewohnt, aber es ist auch sehr gut für die ... also erstens gibt's die Schleurelle fast nicht mehr.
00:04:33: Zweitens fressen die die Mäuse und das ist sehr nützlich vor allem für junge Bäume weil sie oft gerne mal kaputt gehen, weil die Mäuschen die Wurzeln abknabbern.
00:04:45: Genau und deswegen versuche ich mir halt in dem Ganzen einen Einglangen mit den Natur zu machen.
00:04:51: Wir schauen mal ein überall auf jeder Obstwiese wo wir haben dass man sehr viele Nissmöglichkeiten für Wildbienen machen Weil die vor der Bestäuberleistung erstens besser sind und fliegen ab bei niedrigeren Temperaturen.
00:05:06: Und das ist oft gar nicht mehr ein solches Problem mit dem Spätvoraufs bei uns, sondern eher dass wenn die Bäume blühen, dass dann regnerisch ist und normal kalt wird.
00:05:18: Das hat eben Auswirkungen auf die Bestäubung, was für uns natürlich schlecht ist.
00:05:24: Und es gibt nun mehr tierische Unterstützung auf die Streuobstwiesen von Stöckes.
00:05:29: Die Wiese, auf der wir unterwegs sind wird ab Juni von ca.
00:05:33: zweihundert Weidegänse bewohnt – aber andere Flächen von Rinder aus anderen Betriebe.
00:05:40: Die Gänse verbringen an wunderbaren Sommer und Herbst draußen zwischen den Bäumen bevor Lisa & Loren sie im Winter als Weihnachtsgänze verkaufen.
00:05:48: Hauptsache keine Probleme dass die Viecher des Obstnaschen.
00:05:52: Das Problem ist eigentlich immer meistens, da war mein Baum direkt vom Stall.
00:05:57: Weil du musst mir erst die Äpfel zusammen glauben und sonst bringt man die Viecher nicht vom Fleck.
00:06:03: Die bleiben dann an Buffets stehen?
00:06:07: Genau!
00:06:07: Aber es ist ja ganz gut, das wird alles verwertet.
00:06:10: Sie fressen jeden falligen Apfel also was man noch essen kann.
00:06:14: Essen die alles zusammen ist ja eine gute Verwertung und somit haben wir mich auf.
00:06:20: Diese Fläche ist eine sehr gute Kreislaufwirtschaft, weil wir haben durch die Gänse natürlich auch wieder unseren Dünger, wo man brauchen.
00:06:27: Genau und das ist ja wie in den Situationen für alle.
00:06:30: Also ich habe mal ein paar Obstwiese, wo jetzt nur speziell zum Beispiel eine Sorte gibt oder wo es nur die Bäume gibt – das ist überall gemischt!
00:06:39: Und das ist glaube ich was er auszeichnet.
00:06:42: und warum dass man mir Unser Stäubstwiesen auch Wudewiesen nennen, weil eben dieser Mix da ist.
00:06:48: Das ist nicht einheitlich!
00:06:50: Und wie schaut das bei euch mit die Erntezeiten aus?
00:06:54: Also in der Regel geht die Erntezeit Anfang September los und zieht sie dann je nachdem wie gut es die Ernten dann auch ist bis Mitte November.
00:07:07: Da gibt's dann halt eben die ersten Sorten, die dann im September pflückgreif sind und welche die denn heute später so weit sind.
00:07:15: Der Zeitraum der Ernte, da die sagen ist von Anfang September bis Mitte November.
00:07:21: Jetzt habe ich schon gehört Baumsschnitt ist eine Weisheit für sich oder eine Angelegenheit wo sich die Geister scheiden.
00:07:28: vielleicht sagen wir es besser so wie geht's dir davor?
00:07:34: Im Endeffekt gibt es typische Bauernregeln.
00:07:37: es so erlürft einen Thema und das soll nicht zu dicht sein dass die Früchte und die Bleutel schnell wieder abdrucknen nach dem Ring.
00:07:47: Genau, also da gibt es verschiedene Ansichten und Techniken aber man kann über den Schnitt qualitativ hochwertiges Streuobst produzieren.
00:07:59: Ist aber was jetzt nicht auf zwei oder drei Jahre geht sondern das ist eine Sache über einen langen Zeitraum.
00:08:07: Und man muss ja auch dazu sagen, so ein Baum hat irgendwo eine Lebenserwartung von hundert-hundertfünfzig Jahren.
00:08:14: Man könnte jetzt auch so sagen bei meinen Eltern die haben eigentlich die Bäume für uns geplant also für die nächste Generation weil du hast ja bis der Baum einmal wirklich so graus ist und im Vollerdrag ist das dauerliche alles und die Bäumer wo wir planzen sind dann eigentlich schon mehr für unsere Kinder.
00:08:31: Also sowas ist ja mehr Generationenwerk.
00:08:34: Und das ist auch das, wo ein Streuobstwiese für mich ausmacht.
00:08:37: Das ist nicht etwas, was man nur für sich selber macht, sondern es ist etwas, das man weitergeben kann für die nächste Generation.
00:08:42: und da steckt ... finde ich einen sehr hohen emotionalen Wert dahinter.
00:08:46: Und das macht's in meinen Augen auch so besonders als Streuabstwieser.
00:08:51: Beim Streuubst hat man vielleicht nicht dieses klassische Super-Säftige, wo man jetzt vom Supermarkt eher kennt dass die Apfel super saftig sind und dass sie von außen perfekt ausschauen.
00:09:04: Wer ein Streuobstapfel schon mal gegessen hat, der weiß auch, dass die vielleicht nicht vom Außen perfekt ausschauen.
00:09:14: Da ist er mal tief drauf oder mal auf Leckerl drauf.
00:09:18: Und ich weiß nicht ob das dazu führt, dass diese das gar nicht in den Supermarkt eine schaffen.
00:09:24: Also dass das Streu Obst ... da gar nicht so gefragt ist.
00:09:28: Weil es rein optisch einfach nicht dementspricht, was man halt im Supermarkt normalerweise an Gemüse und Obst kriegt.
00:09:35: Warum das jetzt im Supermarkt anderes Sorten sind als damit zum Durst, dass sie vielleicht eher auf Obstplantagen gemacht werden?
00:09:43: Und da halt rein Oahsorten meistens dann zungen werden oder?
00:09:48: Was muss auch Apfelsorte kennen, damit sie Streuobst geeignet ist.
00:09:52: Aber sie muss sicher einfach schon mal robust sein.
00:09:55: Das ist glaube ich das Kernkriterium schlechthin, weil wenn du assorten hast die Anfällige auf alles Mögliche ist dann wirst da keinen Gefallen machen, wennst du dir in der Streuupstwiese drin hast.
00:10:06: Das war für mich das Kern-Kriterium.
00:10:08: Robust?
00:10:09: Ja, robust und also wir haben ja eigentlich nur alte Sorten.
00:10:14: um das vorherige Thema nochmal zu ergänzen im Supermarkt sind alles neue Züchtungen.
00:10:20: Was bedeutet alte Sorte?
00:10:22: Alte Sorte heißt, damit nicht die letzten fünfzehn Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg gezüchtet worden ist.
00:10:29: Konntest du vielleicht mal das Geschmacksspektrum ein bisschen beschreiben wie er Apfelschmicken kann?
00:10:39: Man muss eigentlich selber probieren, dass man das nachvollziehen kann weil ich finde, Streuobst-Epfel sind vielschichtig im Geschmacks.
00:10:50: Das ist nicht einfach nur sauer oder süß sondern Da hast du einfach so am vielschichtigen Geschmack den, wo ich auch gar nicht weiß wie beschreiben soll.
00:10:58: Das musst du selber mal probiert haben!
00:11:00: Ja und es gibt für alle Einsatzzwecke den richtigen Apfel.
00:11:04: Du kannst mit einem Apfel aus dem Supermarkt keinen guten Kurham machen.
00:11:08: Das schmeckt einfach nicht für das.
00:11:09: Was darfst du
00:11:10: dir empfehlen?
00:11:11: Es
00:11:12: ist am besten eigentlich ein Liederapfel also einen Boskop oder Zabergäuerennette Und wir haben halt auch... Also es ist ja nicht nur Geschmacks-Geruch, sondern auch die Farbe was viel unterschiedlicher ist.
00:11:24: Wir haben auch ein paar Sorten mit einem rot-fleischigen Produktfleisch und das schaut nämlich auch ganz cool aus am Kuchen, wenn du da ein paar rau die Apfelstickel drin hast.
00:11:37: also der schmeckt jetzt nicht so gut aber das Auge ist ja mit genau und das ist dann schon eine Hingucker weil du es kriegst sonst auch nicht.
00:11:47: Was war jetzt ein Speiseapfel den du empfehlen willst?
00:11:51: Klassisch nehme ich mir mit, Entschuh und Arbeit als Brutzeitapfel bei sie eine.
00:11:56: Also da muss man zu der Lisa vielleicht noch dazu sagen also zu den verschiedenen Äpfel generell ist diese Jahreszeit abhängig weil es gibt ja die Pflückreife, es gibt die Genussreife Und deswegen hat man über das ganze Jahr finde ich seine verschiedenen Lieblingsäpfe.
00:12:15: Ich persönlich finden sehr gut eine Ananasrenette Genau, die schmeckt ja leicht nach Ananas.
00:12:24: Also ist ganz komisch wenn man Apfel eine beißt und es schmeckt und riecht noch ananas.
00:12:29: Ich stehe jetzt vor dem Apfelkorb, Lisa was habt ihr mir da mitbracht?
00:12:34: Ein reinischen Bohnapfel.
00:12:35: das ist gerade noch die einzige Saute wo wir bei uns im Lager drin haben Und das ist eigentlich weniger ein Tafelapfel sondern schon eher ein Mastapfel.
00:12:46: aber Du kriegst jetzt das, was wir noch haben.
00:12:51: Wenn ich den jetzt enthandnimm, dann ist der ungefähr so groß wie meine Handfläche relativ rot auf der Ohrnerseite ein bisschen gelb und ich finde, dass sie die Haut bis sie ledrig o-fühlt wieder zubeschreiben?
00:13:03: Ja, das trifft ziemlich geil!
00:13:07: Dafür ist er aber ziemlich
00:13:08: kündig.
00:13:12: Was sagst du, dass ich
00:13:13: es schaffe durch eine Apfel?
00:13:16: Ich find ihn auch süßer als ich's mal erwartet hab für einen Mostapfel.
00:13:20: Was macht ihr aus dem für Produkte?
00:13:23: Also im Rheinischen Bohnen, also wir haben einen Saft haben wir gemacht.
00:13:27: Ein Sortenrheinsaft, das machen wir eigentlich nicht oft mit unserer Saft.
00:13:33: Was unseren Saft ausmacht ist in der Regel der Mix aus vielen verschiedenen Sorten.
00:13:37: und jetzt haben wir aber diesmal ein Rheinischer Bohnensaft gemacht und der ist mega!
00:13:41: Der ist geschmacklich wirklich richtig gut geworden.
00:13:44: Saftet es selber?
00:13:46: Das machen wir mehr selber bei uns auf dem Hof genau.
00:13:48: Wir haben eine hofeigene Masterei und verarbeiten die Äpfel, wo wir mich brachten oder mehr pflückten.
00:13:55: Die werden bei uns auf dem Hof zur Saft verarbeitet.
00:13:58: Was stellt sich alles her?
00:14:00: Ein
00:14:01: Saft stellen wir mir her in drei Liter fünf Liter oder auch zehn Liter weniger mittlerweile aber drei Liter und fünf Liter Berg im Box.
00:14:10: dann haben wir vor einhalb Jahren die Lilo-Schale herausgebracht.
00:14:15: Die haben wir mit der abprobierten Schale zu Bayerns bestes Bioprodukt, und das ist mega!
00:14:20: Das war für uns so eine Wertschätzung eigentlich gegenüber dem was man mir machen kann und da haben wir uns riesig freit.
00:14:29: Was ist das Besondere an dieser Schale?
00:14:33: Ich finde es besonderer dass diese Wertschöpfungskette, dass alles... Es kommt von unseren Bäumen, das wächst aus unserem Bäumen wird vor uns gepflückt, wird verarbeitet Diese Wertschöpfungskette, dass das alles bei uns liegt.
00:14:49: Das ist das Besondere an der Schale und natürlich, dass sie auch saugal
00:14:54: schmeckt.".
00:14:56: So hört sich die Udi-Lilo beim Aufmachen dann
00:14:59: Brust!
00:15:03: Mir war nicht klar was für ein riesiger Kosmos hinter dem Apfel steckt und wie viel Arbeit die Bäume machen.
00:15:10: In junge Jahre soll der entsprechende Schnitt dafür sorgen, daß der Baum seine Energie ins Holz steckt und nur nicht in die Früchte, damit er sich stabil entwickeln und später – so ab seinem zehnten Lebensjahr seine Früche gut tragen kann.
00:15:26: Der sogenannte Erziehungsschnitt hat eine ganz andere Schnitttechnik wie der Altbaum-Schnitt, der in der Regel auf drei bis fünf Leidäste zählt.
00:15:35: Die sind dann die Gerüstäste, die ihr Leben lang bleiben sollten!
00:15:40: Damit dies für mehr Menschen begreiflich wird Probieren die Lisa und der Lorenz Stöckel den ökologischen Wert von Streuobstwiesen über ihre Baumpartenschaften zum Erklären.
00:15:50: Und a-strukturell durch sie was!
00:15:53: Es gibt mit dem Bayerischen Streuopstpakt Erförderung, damit alte Streuopsbestände erhalten und neue angepflanzt werden können – als wichtiger Teil unserer bayerischen Kulturlandschaft.
00:16:14: Parallel zur Plenarsitzung im Bayerischen Landtag findet hier am einundzwanzigsten Mai eine Veranstaltung zum fünfjährigen Jubiläum vom bayerischen Streuobspakt statt.
00:16:25: Die Streuобstbestände sind akut gefährdet, seit nineteenhundertfünfundsechzig sind rund siebzig Prozent der Streu Obstbestende in Bayern verschwunden.
00:16:37: Deswegen haben die Bayerische Staatsregierung und zahlreiche Verbände im Oktober, den bayerischen Streuobspakt unterzeichnet.
00:16:47: Die Fördermaßnahme soll fünfzehn Jahre lang mit insgesamt rund sechshundert Millionen Euro dabei helfen dem derzeitigen Streuobsbestand in Bayern zum Erheuten und eine Million Streuopstbäume bis zum Jahr zwei Tausend Fünfund Dreizig neu zum Pflanzen.
00:17:05: Streuobstbestände gehören mit ca.
00:17:07: fünftausend Tier- und Pflanzenarten zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa – so hast du auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten & Tourismus.
00:17:22: Mit vielen seltenen und gefährdeten Arten sind sie Hotspots der Biodiversität!
00:17:28: Mit dem Bayerischen Streu-Obstpakt leistet der Freistaat einen entscheidenden Beitrag zur Artenvielfalt und bewahrt gleichzeitig den Erhalt unserer bäuerlichen Kulturlandschaft.
00:17:39: Ich schlendere durch die Infostände im Ministerium, probiere aber Streuobstprodukte.
00:17:45: Apfelslaschi, Aufstriche, Säfte, Honig, Adi Stöckles und Spiritosen der Main-Schmecker Sand vertreten!
00:17:54: Von denen ihre Wiesen war die Leonie Gloss wahrscheinlich begeistert.
00:17:59: Sie ist beim Landesbund für Vogel- und Naturschutz, die Projektmanagerin für das Aktionsbundnis Streuobst und erklärt mal wie die ideale Streu Obstwiese aus Perspektive vom Naturschutz ausschaut.
00:18:12: Die ideale Straubswiese sieht so aus dass es sowohl alte Mittlere und junge Bäume gibt als mittler.
00:18:22: mittlere Bäume in der voller Tagesphase, die dann das ganze Ost bringen.
00:18:27: Und jungen Bäume wie Zatir, die langsam absterbenen Altbäume in dieser Zeit ersetzen, damit sie in sich vital bleibt.
00:18:38: Es gibt viele Obsträume, die wurden nach den viel Weltkriegen geplant und seitdem wurde nichts hergemacht.
00:18:45: Die sterben so langsam ab und danach ist einfach gar nix mehr da.
00:18:48: Das wäre sehr schade, deswegen alle Altersstrück.
00:18:51: Strukturen irgendwie vertreten am besten Buchstermik.
00:18:55: Das ist leichter für die Bewirtschaftung unter der Wiese als unter den Bäumen und für die Artenvielfalt- und für den Naturschutzaspekt auch noch ein besonderes Wertfall, weil man halt eben den ganz langen stammert.
00:19:08: Am Idealsten ist natürlich wenn man die Wiese unten drunter noch verweidet, da hat man oft also erst mal so eine kleine Mini Düngerzugabe.
00:19:19: Zweitens hat man auch
00:19:21: z.B.,
00:19:21: wenn Wümäus oder andere Schädlinge auf der Flecke sind, hat man da ein bisschen einen natürlichen Schädlingsbekämpfer und den Druck.
00:19:29: Und dann kommen einfach so Schädlingen nicht so häufig vor, weil man beweidet.
00:19:33: Und die Tiere haben eine schöne Zeit auf der Streubswiese, können sich auch beim Fallobst ernähren als das eigentliche Windwind.
00:19:40: Man muss nicht selber mähen und nicht selber am Artgutbett nehmen.
00:19:43: Was ich verstanden habe ist ... Wenn ich ein Streu-Obstsaftprodukt hab unterstützt sich damit eine Fläche, auf der nicht nur Äpfel geerntet werden sondern die gleichzeitig ein Lebensraum für ganz viele heimische Tier- und Pflanzenarten ist.
00:19:59: Deswegen möchte das Streuöpspaktivisner unterstützen.
00:20:03: aber wie können jetzt die staatlichen Maßnahmen konkret bei Privatpersonen, Gemeinden und landwirtschaftliche Betriebe umgesetzt werden?
00:20:11: Das erklärt mir Alexander Jacke
00:20:14: Der
00:20:14: ist Projektmanager für Streuobst- und Landschaftspflege im Landschaftspflegeverband Mühldorf am Inn.
00:20:21: Der geprüfte Natur- und landschaftspfleger ist auch zertifizierter Baumwart, und begleitet Streuobsprojekte in seinem Landkreis.
00:20:29: Im Rahmen von dem Projekt Mühledorf Storbsbäume an Träume wollen wir nicht nur Bäume pflanzen und wieder die Pflege bringen wobei das sehr wichtig ist weil viele Bäume absolut nimmer in der Pflege sind Da ganz große Misstehende sind und er oftmals falsch blickt, fachlich nicht korrekt.
00:20:46: Und wenn man halt über einen bayerischen Scherbspackt gefördert und haben die Möglichkeit die Leute die Bäume wieder zu helfen in die Pflege zu bringen.
00:20:56: aber das Projekt geht ja dann auch bloß wenn ich dann noch wieder Äpfel regenerieren und einfach die Ernten dann habe.
00:21:02: was mache mit den
00:21:03: Äpfeln?
00:21:04: Was mache ich mit dem Obst im Allgemeinen?
00:21:06: Auch mit den neu pflanzten
00:21:07: Äpfels?
00:21:08: Das ist eine Riesenherausforderung hier ein Netzwerk aufzubauen Und gegebenenfalls dann wieder den Absatzmarkt zum Generieren und eventuell auch zum Fördern.
00:21:17: Neben Weiterverarbeitung und Verkauf nutzen viele Gemeinden gelbe Bänder, um ihr Obst weiterzugeben.
00:21:25: Wer die um seine Bäume bindet.
00:21:27: gibt es Obst für Olle frei?
00:21:30: Jeder darf kommen, ernten und genießen.
00:21:33: Wer sich bis seil mehr Nachfrage wünschen würde ist der Markus Nagler Der Vorsitzende vom Bayerischen Fruchtsaftverband ist Geschäftsführer der Privatkälter Rhein-Nagler und hat einen guten Überblick über den Markt für Biostreuobstsefte.
00:21:48: Müsste mehr Bioabfels auf aus Bayern, Ausstreuobst getrunken werden?
00:21:53: Dann könnten wir die Landschaft mehr unterstützen!
00:21:55: Könnten
00:21:58: Sie sich an Maßnahmen vorstellen, die die Regierung treffen müsste damit es der Fall ist?
00:22:05: Ja also das wäre tatsächlich was wo Die Regierung tatsächlich vorangehen könnte insofern.
00:22:13: Es gibt ja ganz viele Kantinen, es gibt ganz viele... Vom Landratsamt über die Schulen bis zum Landtag.
00:22:22: hier sind ja Überreifersorgungseinrichtungen.
00:22:25: und wenn man dort die Betreiber dieser Kantinen vielleicht mit einer Quote, vielleicht mit irgendwas mehr dazu anhalten würde dass sie beidisches Also bayerische regionale Produkte überhaupt, aber in unserem Falle natürlich bayerischen Bioapfelshaft einsetzen würde.
00:22:43: Dann wäre uns sehr geholfen weil dann wäre natürlich einfach von der öffentlichen Hand und von der Nachfrage schon mal eine gewisse Grundanfrage da
00:22:51: gefördert werden durch den Bayerischen Streuobstpakt und weitere Förderprogramme für Streuabst in Bayern Unternehmen
00:22:59: Gemeinden
00:23:00: Verbände und Privatpersonen bei der Pflanzung und Pflege ihrer Baumbestände der Weiterverarbeitung von dem Obst und bei weitere Projekte- und Erlebnisangebote rundherum, zum Beispiel in der Umweltbildung.
00:23:12: Es rendiert sich also sich beim örtlichen Gartenbauverein, deiner Zuschutzbehörde oder andere beratenden Stellen zu informieren.
00:23:33: Christian du holst uns mit einem Weggelchen ab!
00:23:35: Was hast du da alles dabei?
00:23:37: Da habe ich jetzt gekühlte Getränke für uns und natürlich Gläser aus denen wir das trinken können.
00:23:43: Professionell eine riesen
00:23:45: Kühlbox?!
00:23:46: Krishan Khorz ist der Ansprechpartner von der Main-Streuobst-Bienen-EG.
00:23:52: Die Erzeugergemeinschaft mit Sitz in Margitz-Höchheim, in Unterfranken bewirtschaftet über vierzig Hektar Streuobstflächen in drei Landkreisen schwerpunktmäßig um Würzburg rum.
00:24:04: aber erweider über den Spessart und Überkitzingen verteilt die Genossenschaft wert als landwirtschaftlicher Bioland Betrieb geführt und hat einhundertfünfzig Mitglieder.
00:24:15: Die haben beim letzten Jahr knapp zweihundert Tonnen Obst an die Genossenschaft geliefert.
00:24:21: Bestehend aus über hundertfuchzig Apfelsorten, außerdem Birnen, Kirschen, Zwetschgen und viel mehr!
00:24:28: Der Krischan holt mir jetzt einen kleinen Anhänger im Zentrum von Winterhausenaub und wir spazieren gemeinsam zu seine Wiesen.
00:24:36: Wir sind ja eine relativ große Genossenschaft.
00:24:42: Streuobst bewirtschaftende, das sind Imker.
00:24:47: Das sind Naturschutzverbände.
00:24:52: Das ist Kommunen und Umweltorganisationen.
00:24:57: Und wir haben uns zusammengetan und eine Genossenschaft gegründet.
00:25:02: Zwei Tausend vierzehn war das die den Erhalt von Streu Obst und Imkerei Hier bei uns in der Region, also in den drei Landkreisen Kitzingen-Würzburg und Main-Spessart bewerkstelligen möchte.
00:25:25: Das klingt so als gibt es Herausforderungen?
00:25:30: Ja, also Herausforderung gibt es.
00:25:33: Und gerade wenn man sich Streuobst anschaut ... Es gibt wahnsinnig viele Streuabstbäume noch hier bei uns im Maintal aber auch auf den höheren Lagen Aber die meisten davon werden eher schlechter gepflegt, beziehungsweise ist da keine Rentabilität mehr drin.
00:26:00: Und so wären viele Sträubstwiesen aufgegeben und die Genossenschaft hat sich eben auf die Fahne geschrieben das ganze wieder attraktiv zu machen.
00:26:19: Das läuft ganz gut, aber ist natürlich anstrengend.
00:26:22: Das verstehe ich über Sander eine Maßnahme.
00:26:24: Wie geht es dir davor?
00:26:27: Einmal haben wir die Genossenschaft, im Jahr zwei Tausend vierzehn gegründet und am Anfang war's wichtig, dass man die Streuobstbäume wieder pflegt.
00:26:39: Ich hab's ja schon angesprochen, das die Bestände alle überaltert sind.
00:26:44: D.h.,
00:26:45: die Bäume sind in einem kreisen Zustand meistens fünfzig Jahre und älter.
00:26:52: Und die Bäume müssen verjüngt werden, gepflegt werden, dass sie nicht auseinanderbrechen.
00:26:59: Dass sie wieder gute gesunde Äpfel produzieren aus dem man dann auch gute Säfte, Weine, Schollen usw.
00:27:06: machen kann.
00:27:07: Und damit das gelingt ist es wichtig, dass man weiß wie man Streuobstbäume wirtschaftlich schneidet.
00:27:17: Kurse ins Leben gerufen, zertifiziert der Baumflieger Streuobst nennt sich das.
00:27:22: Wo man sehr viel über Pflanzung, Erziehung von Jungbäumen, richtige Standorte lernt ...
00:27:31: Bei dem Begriff Streu-Obstwiese bleibt bei mir so bis sie der Eindruck, dass tatsächlich ein Teil vom Obst dann verstreut bleibt auf der Wiese und nicht genutzt wird?
00:27:40: Ist es tatsächlich so?
00:27:42: Das ist momentan tatsächlich so!
00:27:46: Und das hängt damit zusammen, dass die Bewirtschaftung von Streuobst sehr aufwendig ist.
00:27:52: Das heißt man muss diese großen Kronen schneiden mit der Leiter oder mit dem Klettergeschirr in die Krone rein Dann muss man hier viele Schnitte machen dann hat man Haufen Holz das muss man abtransportieren.
00:28:05: wir haben die Wiese unten die muss gemäht werden und auch zu Ernte muss ich wieder auf den Baum klettern.
00:28:15: und das sind alles Zeitfaktoren, die Geld kosten.
00:28:20: Und damit ist Streuobst heutzutage nicht mehr wettbewerbsfähig mit dem modernen Obst, dass wir plantagenmäßig anbauen, wo eben die Baumkronen maximal zwei Meter fünfzig hoch werden.
00:28:36: Das heißt es kann alles vom Boden geerntet werden sehr viel schneller und damit sehr viel wirtschaftlicher.
00:28:45: Deshalb werden viele Flächen nicht mehr gepflegt, das heißt die Bäume werden nicht mehr geschnitten, die Wiesen wären nicht mehr gemäht.
00:28:52: Das Obst fällt natürlich runter weil der Baum immer noch fleißig am Obst produzieren ist.
00:28:57: Und deshalb denken viele Menschen Streuobst bedeutet... ...das ist da wo das Obst verstreut am Boden liegt und es hebt niemand auf.
00:29:06: Und über diese klassischen Obst Arten, die ich jetzt genannt habe.
00:29:13: Also Apfelbärne, zwetschige Kirsche ist so ein Fable von mir das bisschen auf Wildobes zu geben sprich auf Speierlinge, die auch sehr schöne Bäume bilden wenn sie solitär sind eine sehr gute Fruchtqualität haben und die mit dem Klima hier sehr gut zurechtkommen.
00:29:37: genauso wie Älsbären quitten mispeln wo die Böden nicht so kalkhaltig sind, könnte man auch Kastanien in Sträubstwiesen mit einbringen.
00:29:48: und natürlich die Walnuss, die hier auch wild aufgeht bei uns oft.
00:29:52: Das sind so Obstarten, die mit dem Klima sehr gut zurechtkommen und dieser den gewissen Pfiff noch in Säfte oder Weine bringen wir jetzt beispielsweise in unseren wilden Sider oder den Wilder-Sider.
00:30:14: Und das ist ein Geschmacksbild, dass nicht nur mich sondern auch andere Leute begeistert.
00:30:19: Ich folge dir jetzt Christian!
00:30:21: Wir gehen jetzt einmal zwischen die Bäume und machen da kleines Picknick, oder?
00:30:25: Wir machen ein kleines picknick im flüssiger Form,
00:30:31: d.h.,
00:30:36: Mein schmecker Apfelsaftschorle, die von unseren Streuobstwiesen kommt und auch von den Streupfgewiesen unserer Genossenschaftsmitglieder.
00:30:48: Ich folge am Krischern über die Wiesen und möchte eigentlich nirgendwie dritten weil es so wunderschön ist!
00:30:55: Wir gehen vorbei an Butterblumen und Brennerseln Wildem Salbei und Labkraut issegalibelle Schmetterlinge.
00:31:03: Auf die Bäume beobachten wir Läuse Frostspanner Und in dem Vogelgezwitscher gibt sie sogar ein Nachtigall.
00:31:10: richtig Mühe für uns.
00:31:12: Und der Geruch!
00:31:13: Für ihre Saftprodukte arbeitet die Genossenschaft mit Kältereien und Mostereien im Umkreis zusammen, Die Vermarktung übernehmen Sie unter dem Namen Mein Schmecker selber.
00:31:29: Ich habe jetzt Herr Glas mit der Apfelschale in der Hand.
00:31:32: Ich darf dir jetzt Trübe schreiben oder ich kann nicht durchschauen?
00:31:36: Das ist eine Trüber-Ampfelscheule genau.
00:31:39: Und das Schöne ist auch, wenn die trüb bleibt und dann sieht es alles sehr gut aus.
00:31:46: Golden.
00:31:47: Golden sieht das aus!
00:31:48: Und natürlich nach einer Zeit bildet sich so ein bisschen Satz unten bei der Schorle.
00:31:53: aber das ist wer es weiß?
00:31:57: Ein gute Merkmal.
00:31:59: Warum?
00:32:00: Weil wir die Natur drüber abfüllen.
00:32:03: Das heißt wir schönen sie nicht, wir filtern sie nicht sondern die kommt naturdrüber ins Glas Und damit kommen natürlich auch sehr, sehr viele gesunde Stoffe vom Apfel mit ins Glas.
00:32:15: Wir probieren das jetzt!
00:32:20: Ghost?
00:32:25: Ah... Das ist genau das was wir jetzt brauchen nach unserer kleinen Wanderung.
00:32:31: Spritzig, ein sehr intensiver Geschmack nicht so süß.
00:32:38: Wie tat's du Beschein?
00:32:40: Einfach nur super lecker und ein Sinnbild für diese schönen Streubsquisen.
00:32:47: Der Christian hat eine letzte Überraschung in seiner Kühlbox zurückbehalten.
00:32:51: Wer denkt ihr geht noch mal auf?
00:32:53: Ohoho!
00:32:54: Was ist da drin?
00:32:56: Da drinnen ist nochmal
00:32:59: ein Wilder Cider.
00:33:01: Ein Wilder Sider, genau das ist so'n bisschen Bastelai aus dem Weinkeller.
00:33:09: Und das Besondere daran ist, dass es ein Sider der nicht nur aus Äpfeln oder Birnen besteht sondern auch Quitten, Speierlinge und Missbillen mit drin hat.
00:33:22: Der hat auf der Siderworld in Frankfurt jetzt im April eine Premierung bekommen – eine Goldmedaille – und war bester in der Kategorie Mixed and Flavor Ciders.
00:33:37: Das heißt Sider, wo nicht nur Apfel oder Birne drin ist sondern auch andere Zutaten wie bei uns Quittes, Beierling und Missbill.
00:33:46: Und der hat hundertachzehn von Hundertzwanzig Punkten bekommen und das freut uns natürlich sehr dass er nicht nur in Franken gut schmeckt sondern auch beinahe internationalen Jury.
00:34:03: Was fühlst du wenn du hier stehst?
00:34:08: Also ich muss sagen, dass ich einfach nur auf der Sträubstuise stehe.
00:34:11: Ist relativ selten...
00:34:14: Ein Dank an mich!
00:34:17: Genau aber es ist tatsächlich ein Ort wo man wirklich richtig Erholung verspürt und das ist tatsächlich so einmal weil das Auge über die ganze Landschaft hier streifen kann und es ist nichts was irgendwie stört Aber es ist alles interessant.
00:34:41: Man kann sich an alles heften, z.B.
00:34:44: an den Lavendel... An die Hommel, die da gerade in diese Blüte probiert immer weiter reinzukommen und reinzukomen.
00:34:56: Dann hat man das Gras, dass hier so schwingt Und man sieht kleine Bäume große Bäume.
00:35:03: Das ist glaube ich für die Entspannung Für mich einer der besonderen Orte, um irgendwie so eine Erdung zu erfahren und mitten drunter zu sein.
00:35:20: Und es wird einfach nicht langweilig.
00:35:22: man kann gucken und gucken.
00:35:23: wenn man dann noch so ein Baum anguckt Virus im Kopf hat und gucken muss warum ist der Baum da krumm?
00:35:34: Warum hat er auf der rechten Seite nicht so viele Äste wie auf der linken?
00:35:38: oder man schaut auf die Nachbarflächen.
00:35:40: wer hat denn da geschnitten und warum?
00:35:43: Das ist ein toller Ausflug, den man hier gedanklich machen kann.
00:35:53: Unser Podcast heißt Mikro- oder Mistgabel und normal stelle immer jedem bei Demi zu Gast die Frage ob sie zuerst Mikro oder Mist-Gabel haben wollen.
00:36:03: also erst eine Frage oder erst eine Aufgabe.
00:36:06: aber dir da die tatsächlich am liebsten Aufgabe geben wenn du die drausst.
00:36:11: Gut ja ich probiere es.
00:36:13: Kunst du einfach mal Urfanger so viele Obstorten aufzuzählen, wie du kennst?
00:36:19: Ja.
00:36:21: Drei, zwei, eins!
00:36:25: Okay ich fang bei den Äpfeln an und mit B geht das immer schnell.
00:36:29: Brettercher, Bodenapfel.
00:36:32: Kaiser Wilhelm führ' ich mal ein.
00:36:35: Gold-Pamene, Goldrinette von Blenheim.
00:36:39: Bodenapfel Winterrambur Laura Rambour, Wöbersrambour.
00:36:46: Birnen?
00:36:46: Hänzerbirne?
00:36:48: Mollebusch?
00:36:48: Ich stehe auf dem Schlauch...
00:36:51: Wir gehen wieder zu den Äpfeln!
00:36:53: Zabergäu-Renette, Damazon-Rennette, Landsberger Renette, Danziger Kant-Apfel, Prinzenapfel, wir Switch'n zu Quitten, Astheimer Perlquitte, Volkacher Riesenquitte , Honigquitte Damosna.
00:37:09: Ich erlöste die.
00:37:10: Das waren jetzt zwanzig Sorten!
00:37:15: Da ist man in so einem Sortenfilm, aber wir waren auch noch gar nicht bei den Zwetschgen und den Kirschen.
00:37:24: Der war schon nur was eingefallen oder?
00:37:26: Wenn
00:37:28: ich mich hinsetzen würde, würde ich bestimmt auch auf die Hundert kommen, aber halt erst bis heute Nachmittag.
00:37:42: von Tagwerk in Zusammenarbeit mit Bio-Land Bayern.
00:37:48: Ich bin Sarah Weiß und sage Dankeschön an BIOZ für die Förderung, Scheineilig
00:37:53: für die Musik –
00:37:54: ihr wisst wo der Bartlern muss heute!
00:37:56: Und ein Landhaarstudios für die Produktion.
00:37:59: Mehr Infos zu unseren Biobetriebe und Projekte gibt's in die Shownotes.
00:38:03: Bis zum nächsten Mal macht es gut!
00:38:11: Es kommt im Anschluss noch eine Minute Streuobstwiese zum Ohrherren und Durchschnaufen.
00:39:23: Das Projekt Bio für die Zukunft ist gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau.
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