Unterwegs.
Shownotes
Sommerzeit ist Urlaubszeit und viele Menschen sind unterwegs auf der Suche nach Erholung. Deshalb stellen wir euch in dieser Folge verschiedene Möglichkeiten vor, um in Bayern nachhaltig Urlaub zu machen. Sarah Weiß besucht die Jugendherberge Oberstdorf, die mit 100 % Bio-Zutaten die erste Jugendherberge in Bayern ist, die die "Gold plus"-Auszeichnung von Bioland erhalten hat. Am Ausgangspunkt des Weiterwanderweges E5 in den Allgäuer Alpen ist sie damit die ideale Unterkunft für Schulklassen, Familien und Freundesgruppen, die wunderschöne Landschaft und leckeres Essen genießen wollen. Herbergsleiter Jörg Simon erzählt, warum es bei ihnen so schmeckt. Außerdem geht es ins Mühldorfer Land: Umgeben von Wiesen und Feldern befindet sich im weitläufigen Obstgarten des AmVieh-Theaters das Biohotel von Astrid und Hans Reichl. Regional und ökologisch ist das AmVieh-Theater der ideale Ort, um zur Ruhe zu kommen, oder bei Tagungen und Seminaren neue Inspiration zu schöpfen – schwimmen im Pool und Tiere streicheln inklusive!
Weiterführende Infos:
Jugendherberge Oberstdorf-Kornau www.jugendherberge.de/jugendherbergen/oberstdorf-kornau https://www.bioland.de/aktuelles/neues/news-und-pressemitteilungen/erste-jugendherberge-in-bayern-mit-dem-bioland-gold-plus-status-fuer-100-bio-verpflegung-ausgezeichnet @jugendherberge.oberstdorf
Biohotel AmVieh-Theater www.amvieh-theater.de
Blauer Gockel – Bauernhof- und Landurlaub e.V. www.blauergockel.de
Goldener Gockel Bayerische Ferienhöfe, die von den Urlaubern als besonders gastfreundlich beurteilt wurden, werden mit dem Goldenen Gockel als "gastfreundlichste Ferienhöfe Bayerns" ausgezeichnet. www.blauergockel.de/goldener-gockel www.stmelf.bayern.de/landwirtschaft/erwerbskombination/gastfreundlichste-ferienhoefe-bayerns www.landwirt-media.com/goldener-gockel-bayerns-ferienhoefe-ausgezeichnet/
Biolandhof Sutter www.blauergockel.de/ferienhof/biohof-sutter-waltenhofen-4961
Bio für die Zukunft – auf Entdeckungsreise mit TAGWERK und Bioland Bayern
Gemeinsam mit TAGWERK und Bioland Bayern geht Sarah Weiß auf Entdeckungsreise durch die Welt des Ökolandbaus. In jeder Folge besuchen wir spannende Höfe, sprechen mit engagierten Landwirt*innen und werfen einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen nachhaltiger Landwirtschaft. Dabei geht es um Themen wie Tierwohl, Weidehaltung, Klima- und Wasserschutz, handwerkliche Verarbeitung, innovative Anbaumethoden oder den Mut zur Umstellung auf Bio.
»Mikro & Mistgabel« ist ein Podcast von TAGWERK in Kooperation mit Bioland Bayern und ein Projekt von »Bio für die Zukunft«, gefördert durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Heimat (BMLEH) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL).
Transkript anzeigen
00:00:01: Und dann hast du irgendwann so viel Freude auch mit dir selbst.
00:00:05: Das ist doch das Ziel im Leben eigentlich, Freude mit sich selbst zu machen.
00:00:08: und dann kann ich die teilen.
00:00:10: und es versuchen wir.
00:00:11: Wir versuchen wirklich, dass man Freude hat mit anderen Teilen und dann nennt man das wahrscheinlich Gastlichkeit, Gastfreundschaft bei denen es aber schick
00:00:33: war.
00:00:36: Mit Sarah Weiß und der Folge Unterwegs.
00:00:46: Unser Podcast heißt ja Mikro-und Mistgabel, und wir spielen jetzt Mikro oder Mistgabe.
00:00:51: Mikro ist eine Frage, Mistgabbel ist eine Aufgabe.
00:00:55: Okay, was ist die Aufgabe?
00:00:57: Du nimmst dir Aufgabe?
00:00:58: Sei es mir deinen Lieblingsort hier in der Jugendherberge!
00:01:02: Jaaa... los komm mit.
00:01:05: Ich folge am Jörg Simon durchs Haus und im Garten.
00:01:09: Er leitet seit Jahrzehntausend, die Jugendherberge Oberstdorf-Kornau im Allgäu.
00:01:14: Gemeinsam mit Frau und Team stemmen dadurch jedes Jahr knapp vierzig Tausend Übernachtungen von Schuhglassen-, Familien oder andere Gruppen.
00:01:24: Die Jugendherberg liegt auf tausend Meter in den Bayerischen Alpen ganz in der Nähe von der Deutschösterreichischen Grenz wo auch der Weitwanderweg E V von OberstDorf nach Meran startet.
00:01:35: Damit der Jörg mir seinen Lieblingsplatz zahlen kann, verlassen wir die Herberge.
00:01:42: Richtung?
00:01:43: Was ist das Wolliballfeld?
00:01:45: Richtung Bolzplatz und Wollebeifeld!
00:01:49: Und dann setzen wir uns da hin.
00:01:51: Ui, hier gibt es einen Grillplatz oder eine Erlagerfeuerstelle.
00:01:55: Genau.
00:01:56: Wunderbar schön im Schatten ein Traum.
00:02:00: Der Garten von der Jugendherberge ist wunderschön unter Ausserhäub, grüne Wiesen, Frischshai, Apapbäume Und natürlich die Berge.
00:02:11: Die sind aber diesmal gar nicht der Grund, warum sie da bin – sondern das Essen!
00:02:16: Denn als einzige Bayern-Weit ist die Jugendherberge Oberstdorf-Kornau Bioland Gastropartner Gold Plus.
00:02:24: Also wir haben in den Jahren und Jahrzehnten angefangen unser Haus auf Bio umzustellen.
00:02:33: Das war damals ein Projekt des Landesverbandes.
00:02:36: Zu sagen, die Jugendherbergen als Ganzes.
00:02:39: Es gibt thirty-fünf Jugendherberg in ganz Bayern, die vom Verein betrieben werden.
00:02:43: und dann noch so ... Schaut über fünfzehn.
00:02:47: Die angeschlossenen Häuser sind quasi Franchisebetriebe.
00:02:52: Und der Landesverband hat damals gesagt Wir wollen
00:02:56: im Rahmen
00:02:57: unserer Nachhaltigkeitsstrategie Teil unserer Lebensmittel auf Bio umstellen.
00:03:06: Wie gesagt, als Junterberg Oberstdorf ist es Blödsinn.
00:03:11: Also entweder wir wären Bio oder wir werden's nicht.
00:03:13: und dann haben wir sukzessive angefangen einfach den Lieferanten zu suchen.
00:03:18: unsere uns überlegen wie kriegen wir das denn hin dass wir bei zwei tausend dreinzwanzig waren
00:03:24: dabei
00:03:25: elf euren neunzig fürs Abendessen Bioprodukte herstellen können also bio essen herstellen kann?
00:03:31: Es ist nicht ganz einfach.
00:03:33: man muss halt wirklich Küche komplett neu denken, also Jugendherwärtsküche kompletten neu denken.
00:03:39: Aber wir haben dann Ende of the year so weit, dass wir sagen konnten, wir stellen jetzt auf BIO.
00:03:46: Und dann haben wir nicht nur gesagt, wir sind nicht nur Bio, sondern wir wollen auch Biolandpartner sein und da muss man ein paar bestimmte Kriterien erfüllen.
00:03:56: Also man muss mindestens twenty-fünf Prozent seines Lebensmitteleinkaufs auch regional kaufen von Bio-Landpartnern.
00:04:07: So und das war ich gar nicht so schwer wie ich gedacht habe, weil wir machen das sowieso, kam dann irgendwann raus Wir kaufen unsere Brötchen bei einem Biolandbecker, wir kaufen unser Käse bei einer Bioland-Käserai, wir kaufen verschiedene Lebensmittel die wir über unseren Großhändler beziehen sind, Bioland Lebensmittel viel Fleisch usw.
00:04:30: Und dann war es eigentlich ganz einfach!
00:04:32: Und jetzt sind wir stolze Bioland Tune der Berge.
00:04:37: Und das
00:04:38: Witzige an der Sache ist, es ist den Leuten eigentlich ziemlich egal.
00:04:43: Findest du das lustig oder traurig?
00:04:45: Nee ich finde es witzig!
00:04:48: Weil die Gäste sagen nicht wo ihr seid Bio ist ja super sondern die kommen her und sagen euer Essen ist einfach nur total super.
00:04:59: Warum kommen sie dann eigentlich her?
00:05:02: Ja also hast du doch vorhin gesehen als du hergefahren bist.
00:05:06: Die Landschaft hier ist einfach traumhaft.
00:05:08: Lage, Lage, Lage.
00:05:11: Die Leute kommen hierher weil wir mitten im Allgäu sind außerhalb von Oberstdorf am Eingang zum Kleinwassertal wenn man hier wunderbar Urlaub machen kann.
00:05:21: Ja der Kaffee ist leer und wir haben sehr viel über Essen geredet.
00:05:24: Ich darf gerne sagen wo die Magie passiert.
00:05:27: Sagst du mir Eier Küche?
00:05:32: So wir gehen jetzt durch die Gänge zurück
00:05:35: Und wir gehen Richtung Speisesaal.
00:05:38: Heute ist Donnerstag.
00:05:40: Es gibt Salatbuffet, Kartoffelsuppe mit Groutons.
00:05:44: Dann vegan-vegetarisch gebratene asiatische Nudeln mit Zucchini, Karotte, Paprika-, Kichererbsen und Sojasauce oder herzhaft rinder Gulasch mit Serviettengnüttel und Butterbonen.
00:05:56: Und zum Dossier grießbreime Zimt und Zucker!
00:06:00: Wie ist bei euch die Verteilung?
00:06:01: Wie viele Gäste wählen die vegane vegetarische Variante?
00:06:05: und wie fühlt ihr dich mit Fleisch?
00:06:07: Zwei Drittel, ein Drittel ungefähr... Deshalb
00:06:09: können wir
00:06:11: unsere Preise so weit unten halten, wie wir es tun werden.
00:06:15: Wir nehmen dieses Jahr für das Abendessen dreizehn Euro neunzig und an den Wochenenden vierzehneuhr neunzig für All You Can Eat davon!
00:06:28: Und... Das finde ich ist fair.
00:06:33: Also, das hier ist der Speisesaal.
00:06:37: Der Speisesal fasst Ein bisschen mehr als neunzig Plätze.
00:06:40: Wir haben zweihundert vierzehn Betten, die fast immer voll sind.
00:06:43: Das heißt wir haben hier ... wir essen hier den Schichten.
00:06:47: Du hast mir draußen erzählt, wenn man umstellt muss man Jugendherberksküche komplett neu denken?
00:06:52: Genau!
00:06:53: Ich hab keine Ahnung von Großküchen.
00:06:54: Was bedeutet das?
00:06:56: Also... Großkürche hat mit Kochen zu Hause nix zu tun.
00:07:05: Ja also wer glaubt kochen zuhause hat was mit Speisenproduktion in einer großen Küche zu tun, glaubt auch das Zitronenfall der Zitrodenfalten.
00:07:13: Das ist halt so!
00:07:15: Wir kochen nicht, wir produzieren Speisen.
00:07:18: Das heißt als Beispiel die Annette füllt da gerade die Heidelbeermarmelade um, die wir ja selber kochen und wenn wir Heidelbärmarmeladen kochen dann kochen wir jetzt nicht drei Gläser sondern wir kochen dreißig Kilo.
00:07:36: Das macht uns dann ungefähr eine Woche oder zehn Tage.
00:07:40: Genauso machen wir das, wenn wir Gulasch kochen.
00:07:44: Dann kochen wir nicht vier Portionen sondern wir kochen zweiundzwanzig Portionen, dass wir für die eine Woche und die Woche darauf auch schon mal den Gulaschs haben.
00:08:00: Das ist ein bisschen mehr als Problemen, wenn du mit Bioproduzenten im Bio-Großhandel arbeitest.
00:08:06: es gibt nicht immer alles.
00:08:08: Das, was es im Supermarkt immer alles gibt, gibt es im Biogeschäft nicht.
00:08:14: Da gibt's halt einfach kein Rindfleisch!
00:08:17: Und du bist natürlich mit deiner Regionalität auch einer Sessionalität unterworfen, die Solo und Winter hat?
00:08:23: Richtig – ich bin darauf angewiesen, dass wir immer unsere Produkte da haben.
00:08:30: Deshalb müssen wir einfach voraus denken.
00:08:34: Meine Frau kauft zum Beispiel Wenn sie bestellt, bestellt sich für drei Wochen im Voraus.
00:08:40: Und wir machen ... ninety-fünf Prozent unserer Produkte echt selbst!
00:08:48: Den Kuchen, den wir da verkaufen ... Wette mal?
00:08:51: Möchtest du eine Kuchen haben?
00:08:52: Unbedingt?!
00:08:53: Unbedingt!
00:08:55: Toll!
00:08:56: Ganz herzlichen Dank.
00:08:57: Ich geh dir
00:08:57: noch einen Teller.
00:08:59: Das geht gut, danke.
00:09:00: Ja?
00:09:04: So, offizielles Kuchen.
00:09:05: Wettessen?
00:09:08: Hmh... hervorragend.
00:09:12: Haus gemacht hat Cheesecake Danke schön.
00:09:17: Backen wir zwei, drei Mal die Woche, backen wir kochen selber?
00:09:23: Und das ist natürlich dann immer eine Sache ... der ist günstiger als wenn du ihn kaufst.
00:09:31: Du hast halt die Arbeit, aber die Arbeit musst du dir machen!
00:09:36: Aber das ist interessant weil... Als du gesagt hast man muss Großküche komplett anders denken.
00:09:42: Genau!
00:09:42: Habe ich gedacht es geht um Kosten Ersparnis, weil die Bioprodukte ja till den Zelt treuerer sein.
00:09:48: Richtig Aber Arbeitskraft ist doch nicht günstig.
00:09:51: Wir haben es halt so strukturiert, dass wir wirklich Produkte selbst produzieren können und das ist eine ziemliche Ersparnis.
00:10:03: Das müssen wir ganz klar sagen!
00:10:04: Wenn wir unsere Soßen selber kochen, unsere Brühen selber kochern, unseren Marmeladen selber machen, unsere Pudding selber kocht, wir kochen eigentlich fast alles
00:10:14: selbst.".
00:10:15: Da Jörg und sein Team kochen selber – ich esse selber und zwar jetzt erst einmal ein feines Eis aus der Tiefkühltruhe in der Jugendherberge.
00:10:26: Vom Balkon aus genieße dabei feinstes Alpenpanorama unter laues Lüfter.
00:10:32: Vielleicht bleibe ich einfach da!
00:10:47: Konkrete Zahlen, wie sich das Angebot und die Nachfrage nach Biotourismus in Bayern entwickelt hat, scheint es nicht zum Geben.
00:10:55: Fakt ist – dass Urlaub auf dem Bauernhof sehr nachgefragt ist und die Gastgeberinnen und Gastgebern, dadurch wichtige Botschafter der bayerischen Biolandwirtschaftsern.
00:11:06: Um die besonders zu würigen, vergibt das Verein blauer Gockel jedes Jahr den goldenen Gocke.
00:11:13: Besonders viele Preisträger kann man auch im Allgäu aus dem Jahr- und Sechsundzwanzig.
00:11:18: Und einer davon ist der Biolandbauenhof Sutter, den Andrea & Andreas Sutter bewirtschaften!
00:11:26: Der Hof liegt auf achthundertfuchtschmettern ruhiger Lage direkt am Herzen der Allgäuer Alpen und bietet jede Menge Möglichkeiten zum Wandern, Radeln und Entspannen für die ganze Familie.
00:11:38: Ich bin dann mal weg!
00:11:46: Weg?
00:11:47: Bin ich denn
00:11:47: wirklich?!
00:11:48: Aber näht noch mal auf dem Weg ins Allgau sondern nach Schwindegg im Landkreis Mühldorf am Inn in Oberbayern.
00:11:56: Ein bissel abgelegen in einer kleinen Senke legt da das Schafdörner Hof den die Astrid unter Hans Reichel als Amphitheater mit V bewirtschaften.
00:12:09: Zum traditionellen Bauernhof ist im Laufe der Jahre eine Kleinkunstbühne und Eventlocation dazugewachsen, aber heit versteht sich das Amphitheater als besonderer Hotel-Untagungsort.
00:12:23: Was erwartet mir wenn ich bei euch Urlaub mache?
00:12:27: Das ist ein Biohof mit einem Biohotel, das entstanden ist aus einer Theaterleidenschaft, deswegen auch der Name Amphitheater.
00:12:36: Und da kann man Urlaub machen, Tagen vor allem im Nachhaltigkeitsbereich tagen und da ist ein Riesengarten und letztlich einen Platz wo man laut denken kann, zukunftlaut denken kann und Spaß am Leben hat.
00:12:50: Freude am Leben.
00:12:52: Ich habe es.
00:12:52: aber mehr als eine Unterbringungsmöglichkeit habe ich gesehen.
00:12:56: Wir haben zwei.
00:12:57: also das Hotel gibt's Da haben wir sechs Zimmern und dann gibt´s noch den Wolbideisen umgebaute Zirkuswagen, der stromfrei ist.
00:13:06: Aber sonst hat jeder jeden Komfort den Zimmer gebraucht und da drin kann man auch schlafen.
00:13:14: Denn da werden wir brutal gern ausschauen, gell?
00:13:16: Freilich
00:13:17: können wir
00:13:17: uns schauen!
00:13:18: Gut, los!
00:13:21: Wir gehen durch einen wunderschönen Garten vorbei an hängenmatten Liegemöglichkeiten Feuerkorb.
00:13:27: Das dahinten schaut aus wie eine Außenbibliothek, sehe ich das
00:13:31: richtig?!
00:13:32: Ja... Außenbibliothek, die Bücher sind ein bisschen verstaubt weil es mehr digital gelesen wird mittlerweile.
00:13:40: Du meinst die Nutzung ist jetzt nicht ganz bei hundert Prozent?
00:13:44: Das ist nicht bei Hundert Prozent.
00:13:46: Dann haben wir da noch einen Insektenhotel und hier ist er schon oder?
00:13:52: Der ist der Wolpe.
00:13:53: ja das ist ... Der hat auch nur den lustigen farbigen Radl also gelb-rot.
00:13:58: Da ist die Leichtigkeit quasi im Fahrwerk schon ein bissel eingebaut.
00:14:03: Wo habt ihr den her?
00:14:06: Wie gesagt, der Unterbau war mal ein Zirkuswagen und dann haben wir seinen örtlichen Schreiner gegeben.
00:14:13: Und er hat den Aufbau darauf gemacht nach den Vorgaben von der Astrid die diesen Wolpe auch noch nützt für Besprechungen sie macht Beratungen da drin.
00:14:25: Was für Ansprüche hast du an denen?
00:14:28: dass man sich richtig wohl fühlt Heimelig ist, dass man ungestört ist.
00:14:35: Dass es nur ein Ratumaterialien sind und einfach die Gedanken bei sich haben können.
00:14:46: Falsche!
00:14:47: Darf ich da mal reinlohen?
00:14:51: Oh, da riecht's gut... Du hast gesagt nachhaltige Materialien waren echt total wichtig.
00:15:00: was habt ihr da verbaut?
00:15:01: Es fichte bis auf das Möbeljahr aus Aschenholz.
00:15:06: Die Esche war ja immer so der Baum des Lebens auch.
00:15:09: Also wenn man über das Leben spricht, dann darf man sozusagen auf dem ersten Stuhl und ersten Tisch Platz nehmen.
00:15:16: Das hat zwar heute draußen dreißig Grad aber der Ofer ist im Winter natürlich heimlich.
00:15:21: Den haben wir jetzt nicht gemacht für dich.
00:15:24: Sonst könnten wir heute saunieren!
00:15:26: Wir tun's eigentlich.
00:15:28: Allerdings, ich glaub' wir machen es eh schon.
00:15:32: Gefertigt von einem Schreiner- und am Schmied aus der Nachbarschaft ist der Wolpe ein richtig charmante Unterkunft.
00:15:39: Die Vorhänge aus Bio-Linen, das Bettzeug ist gefüllt mit der Wolle von den eigenen Lamas und Alpakas.
00:15:45: Aber Maiplik bleibt an die zwei schamanischen Trommeln im Regal hängen – mit denen Astrid und Hans häufiger ihre Gäste arbeiten.
00:15:53: Dies muss sie natürlich ausprobieren!
00:16:01: Du kannst mit dem Gedanken, den du lösen möchtest ins Krammel gehen.
00:16:15: Dann lasst ihn los!
00:16:17: Du musst dann immer weiter drüber nachdenken und wenn es aufhört zum Trommeln nach einer gewissen Zeit... ...dann hast du relativ wahrscheinlich intuitiv die richtige Lösung geantwortet.
00:16:27: ab der Frage.
00:16:28: Das ist das Bad vom Wolfi?
00:16:30: Oh ja gibt's da einen
00:16:31: Nachtopf?!
00:16:36: Weiß ich jemanden sicher noch voll?
00:16:37: Kann ich mich nicht übernehmen?
00:16:39: Eigentlich ist der ganze Raum in dem wir jetzt stehen eine Umnutzung, weil wir da daneben ist jetzt der Saal den wir immer als Hochzeitssaal verwendet haben und das war die Satellitenküche.
00:16:50: Und da war halt alles hier von Wasser ab.
00:16:52: Wasser und nachhaltig bedeutet er auch nicht immer neu zu bauen sondern Dinge umzunützen die schon da sind.
00:17:00: insofern es zum Beispiel da wo jetzt das Waschbecken verbaut ist das war sehr lange die Arbeitsfläche für die Büffes und für die zum Arbeiten genau Und insofern schaut es interessant aus, aber schön.
00:17:13: So und wenn ich mich jetzt halt umdrehen und hier wieder rausgehe habe, blick auf den Pool auch fein!
00:17:19: Und der steht vor einem Gästehaus?
00:17:22: Das ist Hotel,
00:17:23: das ist Hotel.
00:17:24: Das an dem ersten Stock haben wir die Zimmer.
00:17:26: Das Hotel ist ja schon zwanzig Jahre alt, aber man sieht's ihm finde ich nicht an weil Materialien verwendet worden sind, die zeitlos sein.
00:17:36: also das heißt Das Holz ist alles von unserem eigenen Wald.
00:17:40: Da Boden auch, teilweise das Möbeljahr innen, außenlärche innen wieder mit viel Fichte und Stromkonzept ist eigentlich, wie es mittlerweile relativ oft gibt, ein Photovoltaikanlage umdann aus der Wärmepumpe mit viel Fläche also Flächenkollektoren so dass wir da wirklich sehr wenig Energie brauchen.
00:18:05: Und im Tourismus, das muss jetzt schon einmal los werden.
00:18:07: Im Tourismus ist eigentlich das größte Problem der Energieverbrauch.
00:18:10: Meistens bei der Anreise, da hast du schon das meiste.
00:18:13: Wenn Sie mit dem Flöger kommen oder irgend sowas dann bist ja schon die Energien sind dann diplomziell schon... ...im Eimer.
00:18:20: Genau und da brauchen wir mir sehr, sehr wenig.
00:18:22: also Wir haben unglaublich niedrige Energiewerte.
00:18:26: Also es interessiert zwar keinen ganzen Gast was für CO²-Ausstoße er hat aber er kann daheim nicht so leben wie bei uns von der CO-Zwei-Bilanzierung lebt.
00:18:36: Die Astrid ist ganzheitliche Ayurveda-Expertin und Coaching, das merkt man nicht nur aber natürlich auch wenn sie übers Essen spricht.
00:18:46: Du kriegst von einem klassischen Prüfstück bis zum Ayurvederprüfstuk bis alles was du möchtest was vegetarisch ist.
00:18:58: Das
00:19:00: wäre zum Beispiel ein Porridge, also das ist ein warmes Bruststück.
00:19:04: Porridge oder Reissuppe oder heiße Milch mit Amlamus.
00:19:11: Gesünzte die Äpfel, also gedünstete Sachen.
00:19:14: und da habe ich mich entschieden, das vegetarisch zu machen weil es mir einfach sehr am Herzen liegt den Menschen auch mal zu zeigen dass es wunderbar sein kann wenn man sich mal pflanzlich ernährt.
00:19:26: Wie nehmen die das?
00:19:28: Sehr gut.
00:19:29: Also es gibt beim Frühstück schon mal jemand, der dann einen Backelwurst dabei hat oder so.
00:19:35: Und
00:19:36: ein Dusch heimlich?
00:19:37: Nein, das darf er schon ausdauern.
00:19:39: aber das ist wirklich sehr selten.
00:19:41: und da muss ich sagen bin ich auch sehr stolz auf mich selber dass mir das jetzt total im wahrsten Sinne des Wortes Wurst ist.
00:19:51: Und woher bezieht ihr eure Lebensmütte?
00:19:55: Die Lebensmittel sind... Hundertprozent biologisch, immer ohne weite Anreise.
00:20:03: Also das heißt der Ökoring oder den Tagwerk sind heute unsere Partner vor Ort und die kriegst geliefert von Großhandel.
00:20:13: Und ich bestelle nur Obstengemüse aus Deutschland... also aus Bayern?
00:20:19: Wenn sie es aus Bayern gibt, nehmen Sie es so aus Bayern.
00:20:22: Österreich ist noch okay oder
00:20:24: dann
00:20:25: hast du im Restlichen Deutschland.
00:20:28: Ja was ich mir vorher gefragt habe, Ayurvedische Küche lebt ja viel von Gewürze oder wie viel Regionalität ist da möglich?
00:20:35: Also die Wiese auch in meinem Ayurveda-Wissen ist so dass man als Ayurvider soll ja dort stattfinden wo man lebt.
00:20:47: Das ist der Hintergedanke.
00:20:50: Der Ursprung ist in Indien aber der Hinter Gedanke ist das man es dort umsetzt wo man lebt und dort mit regionalen Lebensmitteln dann auch kocht, weil da ist die Heimatinformation enthalten.
00:21:03: Und durch das es nicht alle gewürze Regional gibt, nimmt man praktisch so viel wie möglich regionale Sachen und zu wenig wie nötig Nichtregionale
00:21:14: Sachen.".
00:21:14: Und dass die Schmick macht uns jetzt schwarz-nasenscharf Hani vor, die mir im Hintergrund ganz leise geschmatzen hört oder?
00:21:22: Im Garten vom Amphitheater Helfen außerdem drei Alpakas, ein Lama das valisische Schwarzenasenschaf Honey und einen Mini-Shitty dabei abzumschalten.
00:21:34: Viele Gäste kämen nämlich wirklich urlaubsreif an!
00:21:38: Und auch für mich lockt die Astrid des Lama Franz Josef zum Streicheln.
00:21:50: Franz Joseff!
00:21:51: Kunst du deine Gästen dann dabei helfen aus dem Stress und den negativen Stimmungen wieder raus zu kämen?
00:21:57: Ja der Ort ist dafür sehr geeignet.
00:22:01: Also am besten ist, wenn man die Gäste einfach hier im Garten erst einmal ein bisschen lasst.
00:22:06: und zu den Tieren.
00:22:08: Und dann, wenn ich merke das sind ... Die haben jetzt diesen Fahrstress hinter sich oder vielleicht auch das Gespräch im Auto was so gehabt hat.
00:22:15: Das ist alles, die einem nicht so begeistert von dem Ort wo sie jetzt angekommen sind.
00:22:20: Dann kann ich nur dazu kommen.
00:22:23: Was mich antreibt es schon in der Kündesenz – die Freude am Leben!
00:22:29: Und die Freude am Leben mit anderen zu teilen, da kommst du natürlich auch auf Naturprozesse.
00:22:33: Auf Kreisläufe, an denen du Spaß hast!
00:22:36: Es macht Spass!
00:22:38: Die Blumen zum Ohr schaun, die in einer schönen Wiese drinstehen.
00:22:41: Es macht Spaß!
00:22:43: Ein Schmetterling zur Zum Schau wieder von A nach B flügt... es macht Spaß.
00:22:47: Eine Erwachtel, die jetzt momentan immer draußen quid-quibit scheint.
00:22:52: Zur Zum Hören weise sie zu singen.
00:22:55: Wir können das in meinem Arbeiten umsetzen, die Dinge, die wir Spaß machen.
00:23:00: Da muss ich letztlich dann Dinge einkaufen, die dem entsprechen, ob ich im Ökolandbau da noch habe.
00:23:07: Ich muss mit Menschen so umgehen wie ich mit Tieren umgehe, wie ich der Natur gerne umgeh und dann hast du irgendwann so viel Freude auch mit dir selbst und das ist doch das Ziel im Leben ein Freude mit sich selbst zu haben.
00:23:22: Und dann kann ich die teilen und das versuchen wir.
00:23:24: Wir versuchen wirklich, dass man Freude mit anderen Teilen und dann nimmt man das wahrscheinlich.
00:23:30: Gastlichkeit, Gastfreundschaft bei denen ist sauber schickwiesen.
00:23:35: Wer von euch macht eine Kirschkerne Weitsburg-Duell?
00:23:38: Ich komme nämlich genau bis da!
00:23:39: Dann
00:23:41: mache ich nicht
00:23:43: mit weil ich bin ziemlich gut an den Fischen.
00:23:47: Du darfst
00:23:47: die Jury sein.
00:23:50: Bist du weil?
00:23:52: Alles.
00:23:54: Ey, aber das mal war nicht so schlecht.
00:23:55: Ja,
00:23:56: gleich mal.
00:24:06: Das war Mikro- und Mistgabe ein Podcast vom Projekt Bio für die Zukunft von Tagwerk in Zusammenarbeit mit Bioland Bayern.
00:24:15: Eben Sarah Weiß unser Dankeschön an BIOZ für die Förderung, Scheineilig
00:24:20: für die Musik
00:24:20: – ihr wisst wo der Bartlern muss heute!
00:24:23: Und ein Landhaarstudios für die Produktion.
00:24:26: Mehr Infos zu unseren Biobetriebe und Projekte gibt's in die Show-Notes.
00:24:30: Bis zum nächsten Mal, macht
00:24:40: es gut!
Neuer Kommentar